Museum der Diözese in Karlburg Christianisierung Frankens, Kloster und Zentralort im frühen Mittelalter

Fibel Karlburg  In Kooperation mit dem Kultureferat der Diözese hat sich der Historische Verein für die Schaffung eines kleinen Museums      zum Thema: -Das frühe Christentum und der Siedlungsraum Karlburg-  engagiert und viele Objekte aus seiner   Sammlung  nach Karlburg  gegeben.

 Das Museum zeigt die Entwicklung der Christianisierung um 600 n. Chr. in Karlburg, einem der ältesten Orte Mainfrankens,   durch das Wirken der beiden adeligen Damen Gertrud und Immina, die in Karlburg einem Kloster vorstanden.

 Gezeigt wird auch einen aufwendige Bestattung jener Zeit am Beispiel eines Paares in Kleidung und mit Grabbeigaben, die   in einer im Boden eingelassenen, mit Holz ausgekleideten Grabkammer liegen.

Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich den irischen Mönchen und Missionaren, die den christlichen Glauben in Franken predigten.

Unterlegt wird das mit hochinteressanten Funden aus dem damaligen Siedlungsbereich, die von der 

Archäologischen Arbeitkreis (AAK) des Historischen Vereins Karlstadt in den letzten 30 Jahren in Karlburg gefunden oder ergraben wurden.

Das Museum wird vom Historischen Verein Karlstadt (AAK) wissenschaftlich betreut und kann zu den Öfnnungszeiten (Samstag und Sonntag) der Kirche in Karlburg besucht werden. Führungen sind in der Tourist-Information Karlstadt Tel. 09353 906688 buchbar und dauern 45 min. Sonderabsprachen sind möglich unter Stadtgeschichte-Museum Karlstadt Tel 3536.