Exkursion: Sonderausstellung zum Thema „Der rote Schirm. Liebe und Heirat bei Carl Spitzweg“

Im Museum Georg Schäfer, Schweinfurt gibt es eine interessante Sonderausstellung zum Thema „Der rote Schirm. Liebe und Heirat bei Carl Spitzweg“. Am Dienstag, 23.4.2024 gibt es noch Plätze zur Abendführung um 18.30 Uhr. Wir fahren in Fahrgemeinschaften dorthin. Anmeldung baldmöglichst unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Der rote Schirm
Liebe und Heirat bei Carl Spitzweg

Kein anderes Thema beschäftigte Spitzweg so mannigfaltig wie die Liebe. Eng verbunden mit seinem Namen sind z.B. Der abgefangene Liebesbrief oder Der ewige Hochzeiter. Welche Bedeutung ein roter Regenschirm in Sachen Liebe hat, dem geht die Ausstellung nach. Dieses bislang übersehene aber überaus wichtige Detail in der Bildwelt Spitzwegs erlaubt nicht nur einen neuen Blick auf sein Leben und seinen Liebesbegriff, sondern auch auf sein Frauenbild und die Geschlechterrollen im 19. Jahrhundert.

Zu Zeiten Spitzwegs war der rote Regenschirm in einigen Regionen Deutschlands das Requisit des Hochzeitsladers, dem Zeremonienmeister der bäuerlichen Hochzeit. Spitzweg gab oft den Schirm seinen Figuren mit auf den Weg. Von Anfang bis Ende seiner künstlerischen Laufbahn blieb der rote Regenschirm fester Bestandteil seiner Bildwelt. Neben der häufigen Verwendung des Motivs verrät ein Vergleich mit anderen dargestellten Parasols und Parapluies, die Spitzweg als modisches Accessoire ihrer Funktion entsprechend einsetzt, dass seine Vorliebe für den roten Schirm weit über ein allgemeines kulturelles und künstlerisches Interesse hinausging. Der Schirm wird gleichzeitig hervorgehoben und versteckt. Was es damit auf sich hat, auch dieser Frage nimmt sich die Ausstellung an, die einmal mehr aufzeigt, dass Spitzweg weder der kauzige Sonderling noch der brave biedermeierliche Idyllen-Maler war, als der er lange Zeit galt.

In der Ausstellung werden ca. 80 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken aus den Jahren 1835 bis 1880 gezeigt.

Anmeldung baldmöglichst unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausstellungseröffnung "Karlstadter StadtANSICHTEN" am 17. April 17 Uhr

Die Stadt Karlstadt und unser Verein laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "Karlstadter StadtANSICHTEN" ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 17. April 2024, um 17 Uhr statt und bietet einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt und Schönheit unserer Stadt aus verschiedenen Perspektiven.

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von beeindruckenden Fotografien, Gemälden und Zeichnungen von lokalen Künstlern, die Karlstadts Architektur, Landschaften und besondere Orte einfangen. Von historischen Gebäuden bis hin zu modernen Strukturen – "Karlstadter StadtANSICHTEN" zeigt die Stadt in all ihrer Pracht und Vielfalt.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem inspirierenden Ereignis teilzunehmen und die Schönheit von Karlstadt durch die Augen talentierter Künstler zu entdecken.

Veranstaltungsdetails:

Was: Ausstellungseröffnung "Karlstadter StadtANSICHTEN"
Wann: Mittwoch, 17. April 2024, um 17 Uhr
Wo: Museum Karlstadt Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir freuen uns darauf, Sie bei der Eröffnung begrüßen zu dürfen!

Vereinsausflug 2024

Sehr geehrte Geschichtsfreunde,

der Historische Verein hat sich für 2024 wieder einen Vereinsausflug ausgedacht. Im Spätsommer fahren wir nach Baden-Württemberg:

„Ravensburg - Campus Galli - Alamannen Museum Ellwangen“ Busreise Samstag 21. September bis Sonntag 22. September 2024

Nach den einmaligen Erfahrungen der Grabungen in Seehausen bei Duttenbrunn im letzten Jahr und der reich bestückten Ausstellung „Karolinger am Main“ in unserem eigenen Museum, möchten wir zur Abrundung des Themas um unsere karolingische Geschichte Campus Galli besichtigen. Viele von uns kennen Freilichtmuseen, die spätmittelalterliche Häuser zeigen. Campus Galli jedoch bedeutet Eintauchen in die Zeit der Karolinger des 9. Jahrhunderts. Gemäß einem Plan, der vor 1200 Jahren am Bodensee auf der Insel Reichenau entdeckt wurde, bauen Ehrenamtliche mit den Mitteln der damaligen Zeit die Karolingische Klosterstadt Meßkirch als Nachbildung des frühmittelalterlichen Klosters auf. „Karolingerzeit“ zum Anfassen!

Fahrt nach Zell am Main am 4. Mai

Datum: 4.05.24 Rundgang ab 13.30 Uhr Wir erhalten eine Führung im ehemaligen Frauenkloster der Prämonstratenserinnen. Der gebürtige Karlstadter Johann Zahn, der vor allem für seine Forschungen im Bereich der Optik bekannt wurde, war dort Propst. Unser Rundgang führt uns auch ins ehemalige Waschhaus, in dem die Laubhütte aus dem 19. Jahrhundert zu sehen ist. Anschließend besichtigen wir das Wasserwerk mit mehreren Stollen Anmeldung bis 29. April an:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Museum Karlstadt-StadtGESCHICHTE

Außenstellen des Museums für Karlstadter StadtGESCHICHTE

Katzenturm, Rossmühle, und Backhaus und Lochgefängnis

 

Katzenturm.jpg Mühlturm homepageRossmühle_homepage.jpg 

Zur Aufgabe des Historischen Vereins Karlstadt gehört es auch die Austellungen im Katzenturm zu pflegen. Hier wird Handwerk, Brauwesen,Gaststättenkultur und Befestigungstechnik gezeigt. Im Lochgefängnis

Im Brückenturm können Besucher bei Stadtführungen die Kerkerathmosphäre des MIttelalters nachempfinden. Die rekonstuierte Rossmühle zeigt wie einst Schrot gemahlen wurde.

Wenn Interesse besteht diese Lokalitäten zu besuchen, bitte in der Touristinformation nachfragen

  

Impressum & Datenschutz

Wir halten uns an die DSGVO-Richtlinien zum Datenschutz. Weitere Informationen können Sie unter Datenschutz nachlesen.Informationen zum Datenschutz